Analogue Audio Association

Verein zur Erhaltung und Förderung der analogen Musikwiedergabe

Neues aus der Musikkammer

Am Samstag, den 22. April ist Record Store Day - Wir sind dabei!

Verehrte Musikfreunde,

am Dienstag, den 21. März 2017 erscheint weltweit syncron die offizielle Liste aller exclusiven Veröffentlichungen zum Record Store Day 2017 .

Weitere Informationen  zur Liste und zu diesem  Vinyl Event finden Sie auf:

www.musikkammer.de

Mit analogem Gruß
Friedel Plöger

Musikkammer
Friedel Wilhelm Plöger
Pater-Delp-Str. 10
47877 Willich
0049 2154 888 99 58

Meyer Records News

Oh tell me, Bird of Paradise,
do I have to dance all night?
 
[L. Cohen "Do I Have To Dance All Night" (1976)]

 


 
 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Musik, 

Navid Kermani, der wunderbare Autor (Das Buch der von Neil Young Getöteten) und Orientalist ist der dritte und letzte der Trauerredner auf Jaki Liebezeits Abschied auf dem Kölner Melaten-Friedhof. Die Magie seiner Worte die mich in der überfüllten Trauerhalle am Vormittag des 2. Februars erreichen, liegt darin, dass sie mir ein Bild von Jaki zeichnen, so, wie ich ihn kennen lernen durfte. Zitat: "Und das Erstaunliche, ja Unfassbare war, dass er wenig sagte und ich dennoch viel verstand... ." Jaki Liebezeit (78, Bild links) ist von uns gegangen.
In den vergangenen fünf Jahren haben wir uns getroffen um mit ihm und Robert Coyne aus London drei Produktionen einzuspielen. Wir lachten gemeinsam und sprachen darüber, das junge Bands einen Hit platzieren um sich anschließend auf die Suche nach ihrer Identität zu machen, während wir ... wir wollten immer so weitermachen; es soll nicht sein. – Mitglieder der "Drums Off Chaos" führen im tangierenden Beat den Zug der Trauernden um einen der bedeutendsten Schlagzeuger der Welt (Can) die letzte Ehre zu erweisen.


Gleich zum Frühlingsanfang, genauer, bereits für kommenden Dienstag, den 21. März um 20 Uhr, nehmen wir Sie unter dem vielversprechenden Titel "other songs 'bout the sea" mit auf eine Reise bei unserer mittlerweile fünften Konzertveranstaltung mit der belgischen Musikerlegende Roland Van Campenhout aus Gent ins traditionsreiche Kölner Theater der Keller. Roland, der neben dem Blues auch Einflüsse aus World, Folk, Country und Rock in seine Musik einfließen läßt, wird begleitet von dem Multiinstrumentalisten Nils De Caster ("The Broken Circle Breakdown") und wIe schon auf unserer Veröffentlichung "Just Another Place In The Universe" haben wir das deutsche Blues-Urgestein Richard Bargel als very special guest mit an Bord!
In einem Vorwort zum Info-Schreiben unseres ersten "Roland-Konzert-Mitschnitts" lese ich: "eine grandiose Live-Aufnahme aus dem Kölner Theater der Keller. Denn eins ist klar: Man muss den Typen nicht kennen, nicht wissen woher er kommt oder mit wenn er schon zusammengespielt hat, wie er aussieht, ob es sich um eine Legende handelt oder um ein unbeschriebenes Blatt – was man sofort hört ist, dass er den Blues hat. Und zwar so was von! Ein Blick auf das Album-Cover macht das Bild dann aber doch perfekt: Eine solche Visage hat nur jemand, der Jahrzehnte lang ein Leben abseits der Konventionen gelebt hat: ein Berber, ein Tramp, ein fahrender Musikant. Und genau so einer ist Roland Van Campenhout. Schon seit 1967 veröffentlicht der Belgier Platten ... also doch eine Legende. Eine, bei der es hierzulande aber noch Entdeckungspotential gibt." 
Für die Anmoderation des Abends, konnten wir die vielseitige Künstlerin
Amy Antin gewinnen. Wird sie uns auch eins ihrer Lieder vortragen? Vielleicht gemeinsam mit den Bluesmusikern? Gehen Sie mit uns auf Entdecker-Tour! 
Tickets im Theater der Keller unter 0221-31 80 59, via E-Mail an 
verwaltung at theater-der-keller dot de, online bei offTicket und KölnTicket.

Am 31. März 2017 erscheint bei Meyer Records (auf CD und audiophilem 180g Vinyl) die lang ersehnte Veröffentlichung des Live-Mitschnitts von Udo Schild & Unplugged Jazzband aus der Kölner Philharmonie von 1999. Eine Produktion des Westdeutschen Rundfunks Köln, lizensiert durch die WDR mediagroup GmbH. Die Besetzung ist: guitar, vocal: Udo Schild // piano: Xaver Fischer // double bass: Volker Heinze // drums: bBert Smaak // percussion: Roland Peil // vibraphone: Ansgar Buchholz // saxophone: Claudius Valk // flute: Michael Heupel.

Tipp: Am 19. Mai 2017 erscheint mit "Mingle With The Universe: The Worlds of Lord Byron" unsere neue Produktion mit Eric Andersen auf CD+LP.
Schon diesen Samstag (18. März), gibt der Mitbegründer der Singer-Songwriter-Bewegung im Kreis von Bob Dylan, Phil Ochs und Tom Paxton ein exklusives Konzert am Vorabend der Eröffnung zur Ausstellung "Singers, Songwriters & Poets" des Malers Oliver Jordan im 
Stadtmuseum Siegburg
Karten im Ticketshop unter 02241-102-7410. 


Wenn Sie mögen, sehen wir uns alsbald wieder.
Herzlichst Ihr
Werner Meyer.


Und noch eine extra Einladung, diesmal in eigener Sache. 
Sie und Ihre Freunde sind herzlich eingeladen zur Eröffnung meiner Tanzfoto-Ausstellung bei tanz nrw 17 am Freitag, den 5. Mai 2017 ab 19 Uhr in der Tanzfaktur, Siegburger Str. 233w in 50679 Köln KARL?WERNER?MARIA?MEYER / DIE BEWEGUNG?GREIFEN II. Veranstalter ist das Kulturamt der Stadt Köln.
Am Sonntag, den 7. Mai 2017 um 13 Uhr gibt es eine Eröffungsmatinee meiner Fotoausstellung im Rahmen vom Sommerblut-Festival der Multipolarkultur mit einem musikalischen Beitrag des Soul- und Jazzsängers Udo Schild und einer Anmoderation von Kai Kullen. Kurator der Ausstellung ist Adrián Castelló.
Der Eintritt frei!

P.S.: Einen Trailer zu DIE BEWEGUNG?GREIFEN (Part 1) sehen Sie hier: https://vimeo.com/190866578?ref=fb-share
 

P.S.: Bitte informieren Sie sich auch über unsere Projekte unter www.meyerrecords.com und www.meyeroriginals.com.

MEYER RECORDS Tonträger sind im gutsortierten Fachhandel erhältlich.

MR Tonträger RB Oktober 2016

Preis der deutschen Schallplattenkritik

Bestenliste 1/2017

Preis der deutschen Schallplattenkritik für zwei Produktionen | Bestenliste 1/2017

Zwei Produktionen im DVD-CD-oder LP-Mix sowie als DVD-Sammlung wurden vom "Preis der deutschen Schallplattenkritik" e.V. im Februar 2017 mit einem Preis prämiert.
Hier die Vorstellung:

  • Philo Bregstein: Otto Klemperer’s Long Journey Through His Times & Klemperer – The Last Concert. New Philharmonia Orchestra, Daniel Adni. 2 DVDs + 2 CDs, Arthaus Musik 109289 (Naxos)

Zeit- und Kulturgeschichte verschränken sich in dieser eindrucksvollen und spannenden Dokumentation. Philo Bregstein zeichnet das bewegte Leben des Dirigenten Otto Klemperer nach – von den jungen Jahren in Berlin über das amerikanische Exil bis zu seiner Rückkehr nach Europa und der langjährigen, fruchtbaren Arbeit mit dem Philharmonia Orchestra London. In O-Tönen kommen außer Klemperer selbst Zeitzeugen zu Wort, darunter der Philosoph Ernst Bloch und der Regisseur und Publizist Hans Curjel. (Für die Jury: Helge Grünewald)

Infos: Otto Klemperer - DVD/CD (pdf) und DVD/LP (pdf)
Video: YouTube
Quelle: Bestenliste 1-2017

  • Sami Yaffa: Sound Tracker – Explore The World In Music. Dokumentation von Otso Tiainen. 12 DVDs Monarda Arts/Arthaus Musik 109 295-306 (Naxos)

Wie fängt man den Klang eines Landes ein? Wie kommt man Musikern nahe und erfährt etwas über die Hintergründe ihrer Kunst? Ganz einfach: hinfahren und zuhören. An dieses scheinbar simple, aber im Detail hochdifferenzierte Rezept hielt sich der finnische Rockmusiker Sami Yaffa in seiner legendären TV-Serie. Die faszinierenden Ergebnisse gibt es nun auch auf DVD. Gemeinsam mit dem Regisseur Otso Tiainen hat Sami Yaffa ein Dutzend Länder bereist und ist in ihr Musikleben eingetaucht, von den USA über Brasilien, Argentinien und Jamaica bis nach Spanien, Serbien und die Türkei, vom Senegal über Äthiopien bis nach Java, Bali und Indien. (Für die Jury: Juan Martin Koch)

Info: Sami Yaffa - DVD (pdf)
Video: YouTube
Quelle: Bestenliste 1-2017

Weitere Infos:arthaus-musik.com/de/

Deutscher Musikrat

Musikstudium in Deutschland weiterhin attraktiv

Musikstudium in Deutschland weiterhin attraktiv

Deutsches Musikinformationszentrum veröffentlicht neue Daten zu Studiengängen für Musikberufe

• Gesamtzahl der Studierenden erreicht neuen Höchststand

• Hoher Frauenanteil in über der Hälfte der Fächer

• Anzahl der Lehrbeauftragten kontinuierlich gestiegen

Die Nachfrage nach einem Musikstudium in Deutschland ist erneut gestiegen. Rund 33.500 Studentinnen und Studenten waren im Wintersemester 2015/16 in einem künstlerischen, künstlerisch-pädagogischen oder musikwissenschaftlichen Studiengang an Hochschulen in Deutschland eingeschrieben, über die Hälfte davon an einer der 24 staatlichen Musikhochschulen. Insgesamt hat sich die Anzahl der Studierenden damit im Vergleich zum Vorjahr um rund 1,5 Prozent weiter erhöht. Dies teilt das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ), eine Einrichtung des Deutschen Musikrats, in Bonn mit.

Ausschlaggebend für den Anstieg ist vor allem ein Zuwachs bei den Studiengängen im Bereich Musikerziehung im freien Beruf und an Musikschulen, deren Belegungszahlen um über 11 Prozent auf rund 4.300 Studierende gestiegen sind. Mit rund 9.000 Studierenden führen die Fächer Instrumental- und Orchestermusik die Beliebtheitsskala weiterhin mit Abstand an, gefolgt von Lehramtsstudiengängen für Musik an allgemein bildenden Schulen und der Musikwissenschaft. Konnten die Lehramtsstudiengänge nach deutlichen Einbrüchen im vergangenen Jahrzehnt zuletzt wieder einen Aufwärtstrend verzeichnen, so stagnierten sie nun erstmals im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger, die vor allem durch Einführung der verkürzten gymnasialen Oberstufe in vielen Bundesländern zwischenzeitlich gestiegen war, hat sich mit rund 5.100 mittlerweile wieder auf dem Niveau der vorangegangenen Jahre eingependelt.

Deutliche Unterschiede innerhalb der einzelnen Studiengänge konnten bei den Anteilen weiblicher Studierender festgestellt werden, deren Entwicklung das MIZ erstmalig in Zeitreihen untersucht hat. Demnach wurden sechs der insgesamt elf ausgewerteten Musikstudiengänge zu teilweise weit über 50 Prozent von weiblichen Studierenden belegt. Insgesamt lag hier ihr Anteil bei 54 Prozent und damit um sechs Prozentpunkte höher als im Durchschnitt aller Studienrichtungen zusammen. Auch wenn der Frauenanteil in einigen Fächern - Dirigieren, Komposition, Kirchenmusik sowie Jazz und Popularmusik - weiterhin unterrepräsentiert ist, sind in den letzten Jahren auch hier steigende Tendenzen zu beobachten. So verzeichneten vor allem die Studiengänge Dirigieren, Komposition sowie Jazz und Popularmusik deutliche Zuwächse. Allein im Studiengang Tonmeister hat sich der Frauenanteil nach einem zwischenzeitlichen Anstieg erkennbar nach unten entwickelt.

Einen kontinuierlichen Aufwärtstrend erlebte hingegen der Frauenanteil am Lehrpersonal der Musikstudiengänge. Lag dieser im Jahr 2000 insgesamt noch bei rund 33 Prozent, so sind aktuell über 37 Prozent der Dozenten an den Ausbildungsinstitutionen weiblich. In den Musikstudiengängen an Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen lag der Frauenanteil nach einigen Schwankungen zuletzt mit knapp 47 Prozent sogar deutlich höher.

Vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen um die Vergütung von Lehrbeauftragten hat das MIZ neben genderspezifischen Entwicklungen erstmals auch das Verhältnis zwischen haupt- und nebenberuflichem Hochschulpersonal beleuchtet. Demnach werden an Hochschulen immer mehr Lehrbeautragte, Honorarprofessoren und Privatdozenten beschäftigt. Ihre Zahl ist seit der Jahrtausendwende von rund 5.000 kontinuierlich auf zuletzt über 6.500 Personen gestiegen. Verglichen mit dem hauptangestellten Personal liegt ihr Anteil aktuell bei 66 Prozent. Sie stellen damit den personenmäßig größten Teil der Lehrenden an deutschen Hochschulen. Aktuellen Umfrageergebnissen zufolge erteilen sie zwischen 40 und 60 Prozent des Unterrichts.

Die Berechnungen des MIZ basieren auf Angaben des Statistischen Bundesamts, das in seiner jährlichen Studierendenstatistik die Meldungen von Musikhochschulen und Universitäten, Pädagogischen Hochschulen, Kirchenmusikhochschulen und Fachhochschulen zusammenführt. Berücksichtigt hat das MIZ neben dem 1. Studienfach auch Studierende mit Musik als 2. und 3. Studienfach.

Die Statistiken können unter http://miz.org/suche_1502.html#5 abgerufen werden. Zusätzlich stellt das MIZ in seinem Internetportal systematisch gegliederte Informationen zu sämtlichen Studienangeboten sowie zu Leitungsfunktionen und hauptberuflich tätigen Dozentinnen und Dozenten der einzelnen Musikausbildungsstätten und -institute zur Verfügung.

Über das MIZ:

Unter dem Dach des Deutschen Musikrats erfasst und dokumentiert das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ) Strukturen und Entwicklungen der Musikkultur. Das Spektrum reicht dabei von der musikalischen Bildung und Ausbildung über das Laienmusizieren, die Musikförderung und die professionelle Musikausübung bis zu den Medien und der Musikwirtschaft. Gefördert wird das MIZ durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Kulturstiftung der Länder, die Stadt Bonn sowie von privater Seite durch die GEMA und die GVL.

Deutscher Musikrat gGmbH
Weberstr. 59,  53113 Bonn
Tel.: 0228 / 2091-180
Fax: 0228 / 2091-280
Mail: info at miz dot org
Internet: www.miz.org

Kulturradio WDR 3:

Wittener Tage für neue Kammermusik 2017

Kulturradio WDR 3: Wittener Tage für neue Kammermusik 2017

Mehr als 20 Ur- und Erstaufführungen von Komponisten aus zehn Nationen stehen auf dem Programm der Wittener Tage für neue Kammermusik 2017, die das Kulturradio WDR 3 und die Stadt Witten seit 1969 veranstalten. Das renommierte Festival beginnt am 5. Mai. Der Kartenvorverkauf hat begonnen. 

Zu den zentralen Werken des Festivals zählt ein neuer Zyklus von Brian Ferneyhough (1943, GB). Auf dem Programm stehen zudem mehrere Novitäten für Streichquartett, u.a. von Harrison Birtwistle (1934, GB) und Philippe Hurel (1955, F). Außerdem Werke für Doppelquartett bzw. für acht im Raum verteilte Streicher von Milica Djordjevi? (1982, Serbien) und Rand Steiger (1957, USA). Sie werden von den führenden beiden Quartett-Formationen der Neuen Musik, Arditti Quartet und JACK Quartet, aus der Taufe gehoben. Weitere Ausführende sind u.a. das Ensemble Modern und das Ensemble Orchestre Contemporain aus Lyon. Das WDR Sinfonieorchester Köln ist mit Novitäten von Nicolaus A. Huber (1939, D), Eun-Hwa Cho (1973, Südkorea) und Philippe Manoury (1952, F) zu hören. 

Am Hammerteich, einem Freizeitareal in Witten, bietet das Festival Klangkunstarbeiten und  -aktionen im Freien an. Dabei arbeitet u.a. Gordon Kampe (1976, D) mit Chören aus Witten zusammen. Musikpädagogische und wissenschaftliche Aktivitäten begleiten das Programm. 

Das Kulturradio WDR 3 sendet alle Festival-Konzerte. Live ausgestrahlt werden vier Konzerte: am Freitag, 5. Mai 2017, 20.04 - 24.00 Uhr und am Samstag, 6. Mai 2017, 16.04 - 22.00 Uhr. Aufnahmen der restlichen Konzerte folgen am Sonntag, 7.Mai 2017, 20.04 - 24.00 Uhr. 

Eintrittskarten zu allen Konzerten erhalten Sie über tickets at wittenertage dot de sowie per Telefon über die Ticketkasse im Saalbau Witten unter 02302 5812441. 

Das komplette Programm der 49. Wittener Tage für neue Kammermusik vom 5. bis 7. Mai 2017 mit weiteren Informationen gibt es auf www.wdr3.de sowie am WDR 3-Hörertelefon 0221 56789 333 und auf www.wittenertage.de.


Ihre Fragen richten Sie bitte an: Swaantje Benson Im Auftrag von WDR Presse und Information 0163-5538503 swaantje dot benson at gmx dot de

 

Unserer Vorsitzender im Gespräch mit Herrn Cech von WDR 3 - Tonart

Live Interview

Herr Oliver Cech vom WDR im Gespräch mit Herrn Rainer Bergmann. Im Gespräch wird die seit der Einführung der Compact Disk (CD) immer noch aktuelle Selbstverständlichkeit digitaler Aufnahme- und Wiedergabeverfahren erläutert. Im Gegenzug spricht Herr Bergmann über die klanglichen Vorzüge analoger Aufnahme- und Wiedergabeverfahren. Auch das die Vinyl-LP seit einigen Jahren einen anhaltenden Boom erfährt wird im Gespräch angesprochen. Das "Kulturgut" Schallplatte steht wieder im Fokus der Musikliebhaber.

HIER können Sie das Live-Interview anhören (6,6 MB, MP3)

Deutsches Musikinformationszentrum

Neuer Blick auf die Kirchenmusik

Deutsches Musikinformationszentrum veröffentlicht Informationsportal zum kirchenmusikalischen Leben in Deutschland

Kaum ein anderer musikalischer Bereich ist so vielfältig und dadurch so schwer zu überblicken wie die Kirchenmusik. Zwischen Laienorientierung und hoher Professionalisierung dient sie nicht nur der Liturgie, sondern schlägt mit ihren zahlreichen Aktivitäten im Konzertleben eine Brücke in die Gesellschaft. Mit einem neuen Informationsportal zum Thema "Kirchenmusik - Musik in Religionen" legt das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ), eine Einrichtung des Deutschen Musikrats, erstmals ein Angebot vor, das umfassend und systematisch über die aktuelle Situation des kirchenmusikalischen Lebens in Deutschland informiert. Über die Kirchenmusik in der evangelischen und katholischen Kirche hinaus wird dabei auch die Musik in anderen Glaubensgemeinschaften in den Blick genommen.

Von der Musik im Gottesdienst und der Orgel als ihrem zentralen Instrument, dem kirchlichen Amateurmusizieren und der geistlichen Musik im Konzert über die Ausbildung und Berufspraxis von Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern bis hin zur Musik in den orthodoxen Kirchen, im Judentum und im Islam - das neue Informationsportal des MIZ beleuchtet die Bedeutung der Musik im religiösen Leben in all ihren unterschiedlichen Facetten. In Fachbeiträgen beschreibt und untersucht das MIZ Strukturen, Ausprägungen und Entwicklungen innerhalb der einzelnen Themengebiete und liefert unter Einbeziehung aktueller statistischer Daten und Fakten eine umfassende Bestandsaufnahme.

"Kirchenmusik ist nicht nur Teil der kirchlichen Verkündigung, sie prägt darüber hinaus in hohem Maße unsere Bildungs- und Kulturlandschaft. Mit seinem neuen Angebot verfolgt das MIZ daher das Ziel, die Musik und die Musikpraxis der großen in Deutschland vertretenen Religionen in ihrer gesamten Bandbreite abzubilden und ihre gesellschaftliche Bedeutung zu unterstreichen", so Professor Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrats. Dass die Kirchenmusik mit ihrem reichen Erbe eine der tragenden Säulen unseres kulturellen Lebens bildet, zeigt die aktuelle Situation deutlich: Mehr als 900.000 Menschen in Deutschland sind derzeit in 36.000 vokalen und 15.000 instrumentalen Ensembles der Kirchen aktiv. Über 3.300 hauptberufliche Kantorinnen und Kantoren erfüllen neben dem Dienst an der Orgel eine große Vielfalt an künstlerischen und künstlerisch-pädagogischen Aufgaben. Darüber hinaus sind schätzungsweise etwa neun Mal so viele neben- und ehrenamtliche Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker beschäftigt, die das musikalische Leben in den Gemeinden wesentlich gestalten. Mit mehr als 66.000 kirchenmusikalischen Veranstaltungen jährlich erreicht allein die evangelische Kirche, die hierfür Zahlen ausweist, über sieben Millionen Zuhörer und leistet damit einen unverzichtbaren Beitrag zum Musikleben in Deutschland, vor allem auch in ländlichen Regionen.

"Ein besonderes Anliegen des MIZ war es, den Blick über den traditionellen Themenkreis der Kirchenmusik hinaus zu weiten und auch die Musik anderer Glaubensgemeinschaften zu beleuchten", erläutert der Leiter des MIZ Stephan Schulmeistrat. "Durch die Einbeziehung der Musik in den orthodoxen Kirchen, im Judentum und im Islam trägt das neue Informationsportal zum einen der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation Rechnung, zum anderen reagiert es auf die Tatsache, dass das Interesse an der Musik anderer Religionen zunehmend steigt. Dies beobachten wir beispielsweise in den Programmen zahlreicher Festivals, in denen Genreüberschreitungen und interreligiöse wie interkonfessionelle Dramaturgien immer größeren Raum einnehmen."

Über die themenbezogenen Fachbeiträge und Statistiken hinaus stellt das MIZ topographische Darstellungen zur Verfügung, z. B. zum kirchlichen Amateurmusizieren, zu Ausbildungsstätten oder zum Orgelbau. Eine umfangreiche Zusammenstellung von grundlegenden Informationen zu Arbeitsinhalten und Aufgabenfeldern von Institutionen und Einrichtungen - darunter Verbände, Forschungseinrichtungen und Archive, aber auch Wettbewerbe, Preise, Festivals mit kirchenmusikalischem Schwerpunkt sowie Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen u.v.m. - gibt einen umfassenden Überblick über infrastrukturelle Aspekte der Kirchenmusik. Ergänzt wird das Portal durch Informationsangebote zu Studien, Positionspapieren, Stellungnahmen und kulturpolitischen Dokumenten sowie durch Literaturempfehlungen, weiterführende Quellen im Internet und tagesaktuelle Nachrichten.

Zu erreichen ist das neue Informationsportal des MIZ unter http://themen.miz.org/kirchenmusik. Ermöglicht wurde das Projekt durch die Unterstützung der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, Kulturstaatsministerin Professor Monika Grütters.
 

Über das MIZ:
Unter dem Dach des Deutschen Musikrats erfasst und dokumentiert das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ) Strukturen und Entwicklungen der Musikkultur. Das Spektrum reicht dabei von der musikalischen Bildung und Ausbildung über das Laienmusizieren, die Musikförderung und die professionelle Musikausübung bis zu den Medien und der Musikwirtschaft. Gefördert wird das MIZ durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Kulturstiftung der Länder, die Stadt Bonn sowie von privater Seite durch die GEMA und die GVL.

OPEN DOOR in unseren Studios mit Workshop Tonarme, Abnehmer und Justage

17.02. und 18.02.2017

Hallo liebe Musikfreunde,
nach den norddeutschen Hifitagen am 4. und 5. Februar:

OPEN DOOR in unseren Studios 17.02. und 18.02.2017 mit Workshop Tonarme, Abnehmer und Justage

Erleben Sie unsere Lautsprechersysteme Live !

Freitag 17.02.2017 in der Zeit von 16:00 bis ca. 19:00 Uhr und
Samstag 18.02.2017 in der Zeit von 10:00 bis 17:00 Uhr

mit von der Partie AS Acoustical systems mit seinen Top Tonarmen - Systemen und Zubehör. Workshop Tonarme, Abnehmer und Justage, Einfluß von verschiedenen Laufwerken.

Dies an unseren Lautsprechersystemen in unseren Klangräumen, bestimmt ein Erlebnis der besonderen Art.

Auf Euren zahlreichen Besuch freue ich mich schon.
Wie immer Parkplätze stehen reichlich zur Verfügung. Mit  zubringen ist gute Laune, auch gerne Eure Lieblingsmusik, auf Schallplatte oder auch CD.

mit audiophilen Grüßen
Euer Klaus Bensinger

Tel 07254 1021 oder 01713691021
email: klaus at euphonic-architect dot com
Internet: www.euphonic-architect.com    www.ea-listen.com

Event im Bootshaus am 22. Februar 2017

Was haben Raumästhetik, Klangerlebnis und Spitzenmenü gemeinsam?

Überzeugen Sie sich im „Bootshaus“ in Mainz vom Mittwoch 08. Februar bis zum Mittwoch 22. Februar 2017, was „vollendeter Genuß“ bedeuten kann.

Die Raumgestalter von „Audiophile Architektur“, der Spitzenkoch Frank Buchholz,
die High-End-Manufakturen “Kempf Audio”, “German-Physiks”, “LIVE-Act Audio”, “Synästec Audio” und “Vincent” gestalten fuer Sie einen erlebnisreichen und genußvollen Abend – lassen Sie sich überraschen.

Die Ausstellung ist täglich geöffnet von 14 – 22 Uhr

Der Spitzenkoch Frank Buchholz verwöhnt Sie an folgenden Terminen mit einem
aussergewöhnlichen „4 – Gänge – Klangmenü“ mit Weinbegleitung für € 65,00:

am Freitag, 10.02. und  Samstag 11.02.
am Freitag, 17.02. und Samstag 18.02.

und am Mittwoch 22.02.2017 jeweils um 19 Uhr

Achtung: begrenzte Teilnehmerzahl: bitte kurzfristig reservieren per e-Mail: frank at frank-buchholz dot de

Genießen Sie die Symbiose aus einmaligem Klangerlebnis, akustisch optimierter
Raumgestaltung und genussreichem Spitzenmenü.

Weitere Infos bitte erfragen bei: Werner Kempf 0171 – 50 75 150
oder Thea Riemann 0 60 78 - 93 06 - 60

Wir freuen uns auf Sie.

Weitere Infos:

Einladung Bootshaus Mainz (pdf)
Genießen ausdrücklich erwünscht (pdf)
 

Neues aus der Musikkammer

Neujahrskonzert „Ein Feuerwerk für die Ohren“

Neujahrskonzert
„Ein Feuerwerk für die Ohren“
Musik im Grenzland Nettetal

Verehrte Musikfreunde,

ein Konzert der besonderen Art veranstalten wir mit unseren Vertriebspartnern in "Gabis Café Traum" in Nettetal. Hier erwartet Sie selbstgebackener Kuchen, feinster Kaffee, ausgewählte Getränke und kleine Speisen. Der gemütliche Charakter mit seinem besonderen Schick lädt zum Verweilen ein und bildet den idealen Rahmen für unser zweites "Schallplatten Konzert".

Emotional ansprechende Musikanlagen stehen bereit und ausgesuchte audiophile Tonträger erwarten Sie - den HiFi und Musik Gourmet.
Zwischen den Vorführungen können sie sich beraten lassen, diskutieren und auch hochwertige Tonträger erwerben.

Termine:
Freitag,    den 27. Januar von  15.00 bis 20.00 Uhr
Samstag,  den 28. Januar von 10.00 bis 18.00 Uhr

Ort: Gabis Café Traum, Marktstraße 32 (Altes Rathaus), 41334 Nettetal
Parkmöglichkeit: Doerkesplatz oder Ludbachpassage

Das Konzert wird ermöglicht durch:
Axiss Europe und Scheu Analog

Musikkammer.de

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